Nachhaltigkeit als Zukunftsperspektive – eine Projektarbeit von Simone Mahler, Architekturstudentin

Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit ist in der Baubranche präsenter denn je und die Auseinandersetzung damit ist für Unternehmen un­ausweich­lich ge­worden. Die Geschäftsleitung der TECTON befasst sich schon länger mit dieser Herausforderung und hat sich vorgenommen, ihren Beitrag zu leisten.

Im Rahmen einer Projektarbeit unterstütze ich Rahel Nägeli während meinen Semesterferien bei der Entwicklung von konkreten Nachhaltig­keitszielen für die TECTON. Als Architekturstudentin im ersten Jahr habe ich bereits Vorkenntnisse in Themen wie ökologisches Bauen, zukünftige Herausforderungen des Klimawandels und globale Bestre­bungen zur Nach­haltig­keit erworben. Nun freue ich mich, durch diese Projektarbeit mitzuerleben, wie Nach­haltig­keit in der Praxis umgesetzt wird und welchen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft ein Unternehmen wie die TECTON leisten kann.

Was ist Nachhaltigkeit?
In der ersten Woche habe ich mich zunächst eingelesen und intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt, um zu verstehen, was die globalen und nationalen Anforderungen und Ziele im Bereich Nachhaltigkeit und Energie­wende sind. Auf einer tieferen Ebene beschäftigte ich mich damit, welche Ansprüche zukünftige Auftraggeber an die Tätigkeit der TECTON bezüglich Nachhaltigkeit haben könnten und was es heisst, «nachhaltig zu wirtschaften». Durch meine Recherchen erfuhr ich, dass nicht nur ökologische Themen wie Umweltbewusstsein und Res­sourcen­schonung eine zentrale Rolle spielen, sondern wirtschaftliche und soziale Aspekte genauso bedeutend sind. Ein nachhaltiges Unternehmen überprüft die Auswirkungen seiner Tätigkeiten auf die Wirtschaft, die Gesellschaft und die Umwelt und setzt sich zum Ziel, die positiven Impacts zu stärken und die negativen weitgehend zu verringern.

Wie gehen wir das Thema an?

Zusätzlich zu den Internet-Recherchen habe ich mich mit verschiedenen Personen ausgetauscht. Unter anderem hat uns Ralph Müller vom Ver­waltungsrat den Kontakt zu Markus Kötter vermittelt, der bei der Schurter-Gruppe das Projekt zur Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts leitet. Von ihm erhielt ich wert­volle Tipps zum Vorgehen bei der Entwicklung von Nachhaltigkeitszielen. Weitere wichtige Inputs habe ich von der eigenen Pensionskasse ATISA und von Eveline Rötheli, der  Immobilien­bewirtschaf­terin der TECREAL, erhalten.

Um die oben erwähnten Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt für die TECTON erfassen zu können, erarbeitete ich in enger Zusammenarbeit mit Rahel Nägeli eine detaillierte „Prozesskarte“ mit der Wertschöpfungskette von Akquisition bis Kundendienst ergänzt mit zugehörigen Zwischenschritten und Tätigkeiten.

Wo stehen wir?
Im nächsten Schritt werden wir einen Management-Workshop veranstalten, mit dem Zweck, diese Prozesskarte zu vervollständigen, die wesentlichen Themen zu identifizieren und Schwerpunkte zu setzen. Gerade beim Erstellen der Prozesskarte erhielt ich tiefere Einblicke und lernte die TECTON besser kennen. Dabei fiel mir auf, dass bereits viele nachhaltige Ansätze und Strategien umgesetzt werden, welche es nun gilt sichtbar zu machen. Ich freue mich, bei diesem Prozess mitzuarbeiten bin gespannt, wie es weitergeht

Für den Beitrag

Simone Mahler, TECTON Management

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