IT-Outsourcing

Prozesse

Der technologische Fortschritt und die sich ändernden Anforderungen der Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten haben zur Folge, dass die Lebensdauer der IT-lntrastruktur sehr begrenzt ist. Für einen KMU-Betrieb, der die Informatik als rein unterstützenden Prozess einsetzt, stellt sich hierbei die Herausforderung, den richtigen Zeitpunkt für eine Erneuerung zu erkennen. Periodisch muss überprüft werden, ob die richtigen Programme zum Einsatz kommen, die Betriebssicherheit, die Datensicherheit und der Datenschutz gewährleistet sind, ob die Kapazitäten genügen und ein möglichst störungsfreier Betrieb garantiert werden kann.

TECTON ist der Meınung, dass der Unterhalt einer IT-Anlage nicht zu ihrer Kernkompetenz gehört und hat aus diesem Grund in diesem Bereich schon immer mit externen Partnern zusammengearbeitet, was sich unter dem Strich sehr bewährt hat. Unserer Geschäftsphilosophie entsprechend wickeln wir alle Geschäftsprozesse dezentral ab, sofern sich aus einer allfälligen Zentralisierung keine wesentlichen Vorteile ergeben. So standen bisher an allen Standorten lokale und unabhängige lT-Systeme mit eigenen Servern im Einsatz. Einzig die strategischen Leitplanken (einheitliche Hardund Software, Investitionen, Unterhalt und Service durch einen Partner, die Fima iTrust mit Sitz in Cham) wurden zentral durch die Gruppenleitung definiert.

Aufgrund des fortgeschrittenen Alters unserer IT-Anlagen haben wir im 2011 entschieden, das Projekt „Erneuerung der IT-Infrastruktur“ in Angriff zu nehmen. Dies mit dem Ziel, diese bis spätestens im Jahr 2012 umzusetzen. Um die Komplexität und die damit verbundenen Risiken zu minimieren, werden wir die Umstellung der Hard- und Software stufenweise vornehmen. Zusammen mit unserem IT-Partner wurden verschiedene Modelle geprüft, um herauszufinden, welche Lösung für die TECTON für die nächsten 5 bis 10 Jahre die erfolgversprechendste ist. Im Vordergrund standen dabei immer Kosten-/Nutzen-Überlegungen.

Unter Einbezug aller Aspekte sind wir zum Schluss gekommen, dass der Betrieb der IT-Infrastruktur im bisherigen Rahmen zu aufwändig ist und unsere Betriebe zu stark mit Fragestellungen beschäftigt werden, die keinen Bezug zu unseren Kernkompetenzen haben. Zudem ist bei einer dezentralen Lösung der Support aus heutiger Sicht zu schwerfällig, weil dieservor Ort stattfinden muss. Die entsprechenden personellen Ressourcen müssen „just-in-time“ zur Verfügung stehen, was in der Praxis nicht immer möglich ist.

Bei unserer zukünftigen Lösung werden wir uns in einem grossen, professionellen Rechenzentrum einmieten. Dies garantiert uns ein optimales Umfeld für unsere Server und wesentliche Vorteile wie zeitnahen Update-Zyklus, Erweiterungen rasch und ohne Investitionskosten, höhere Betriebssicherheit, höhere Verfügbarkeit usw. Unsere Betriebe werden weiterhin ihre eigenen Domänen haben und die Datenhoheit über ihre Daten besitzen.

IT-Outsourcing

Das Projekt befindet sich derzeit in der Umsetzungsphase. Wir setzen dabei ein Rollout-Konzept um: Im Abstand von zwei bis drei Wochen wird ein Betrieb umgestellt. Je Betrieb wird eine Woche eingesetzt, der Betriebsausfall wird sich auf einen halben Tag, den Freitagnachmittag, begrenzen. Unsere Mitarbeiter werden bei der Betriebsaufnahme am Montagmorgen durch Mitarbeiter der I-Trust geschult und eng begleitet, damit allfällig auftretende Probleme sofort gelöst werden können.

Einige unserer Betriebe werden aufgrund zu schwacher Leitungen mit Glasfaser ausgerüstet. Die entsprechenden Arbeiten werden durch die Swisscom ausgeführt. Unser Plan sieht vor, die Umstellungsarbeiten bis spätestens Mitte August vollzogen zu haben.

lch danke an dieser Stelle allen Beteiligten für ihre Mitarbeit und ihre Bereitschaft, neue Ufer zu betreten. Es ist nicht immer ganz einfach, sich vom Herkömmlichen und Bewährten zu lösen. Ich bin mir sicher, dass wir im IT-Bereich für die nächsten Jahre gut gerüstet sein werden.

Für den Beitrag

Walter Martini
Walter Martini, TECTON Management

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