Erhaltungsprojekt N1 / N7 Ohringen bis Grenze ZH/TG

TECTON-Spezialbau

Gesamterneuerung nach 40 Jahren

Das stärkere Verkehrsaufkommen sowie die Abnutzung der 1968 (A1) bZv\/. 1972 (A7) in Betrieb genommenen Autobahnen erfordern nun, über den laufenden Unterhalt hinaus, eine umfassende Sanierung. Bei dem im Herbst 2007 genehmigten Massnahmenpaket stehen dabei vier Ziele im Vordergrund:

  1. die lnstandsetzung der Fahrbahnen, der Kunstbauten, der Ausrüstungen, der elektromechanischen Anlagen sowie der Markierungen und Signalisationen
  2. die Sicherstellung der Funktionstüchtigkeit und Leistungsfähigkeit cler Strecke
  3. die Erhöhung der Sicherheit (bauliche Massnahmen, zum Beispiel bei der Autobahnverzweigung Attikon)
  4. die Einhaltung der geltenden Umweltvorschriften.

Das Herzstück: der 15 Kilometer lange Abschnitt der A1

Das eigentliche Herzstück des Projekts bildet der rund 15 Kilometer lange Abschnitt der A1 vom Anschluss Ohringen (ZH) bis zum Lützeimurgviadukt bei Aawangen (TG). Die Verkehrsführung sieht vor, in einer ersten Bauphase – parallel zur Instandsetzung – den bestehenden Mittelstreifen zugunsten der heute minimal breiten Standstreifen zu verschmälern. Das Resultat: leicht breitere Fahrbahnen, welche es erlauben, während der folgenden Zeit alle vier Fahrstreifen auf einer Seite zu führen. Dies bedeutet, dass zuerst auf der einen, ein Jahr später auf der anderen Hälfte der Autobahn gebaut werden kann. Verkehr und Baustellenbereiche werden sauber voneinander abgegrenzt. Das gleiche System gelangt auch bei zukünftigen Instandsetzungsarbeiten zur Anwendung.

Erhaltungsprojekt N1 / N7 Ohringen bis Grenze ZH/TG
Zahlen, Daten Fakten
Hauptarbeiten: April 2009 bis November 2011 Diejenigen Bauarbeiten, welche Verkehrsbehinderungen generieren, erstrecken sich über einen Zeitraum von drei Jahren (wobei lediglich die Sommerhalbjahre betroffen sind). Eindrücklich präsentieren sich die Zahlen der Hauptausmasse:
  • Erneuerung von Belägen und Tragschichten bis auf das Erdplanurn ca. 580’000 to
  • Erstellen eines neuen Kabelrohrtrasses ca. 290’000 m2
  • Erneuerung und Instandsetzung der Entwässerungsleitungen ca. 57’000 m2
  • Bauwerksanierung von 34 Kunstbauten
Erhaltungsprojekt N1 / N7 Ohringen bis Grenze ZH/TG
Programm

Die Leistungen der TECTON Spezialbau AG Im Auftrag des Hauptunternehmers, der Firma Leonard Weiss Bau AG, 8105 Regensdorf führen wir an den 34 Kunstbauten u.a. folgende Arbeiten aus:

  • Zementöse Spachtelungen und Oberflächenschutz ca. 6’000 m2
  • Epoxidharzversiegelungen ca. 11’000 m2
  • Abdichtungen mit PBD-Bahnen ca. 13’000 m2
  • Gussasphalt ca. 3’200 to

Eine grosse Herausforderung dieser Instandsetzungsarbeiten ist sicherlich die Organisation und Durchführung der komplexen Arbeitsabläufe mit den verschiedenen Bauetappen. Abgestützt auf das vorgegebene Verkehrsregime musste bereits in der Submissionsphase ein detailliertes Bauprogramm abgegeben werden, da die Fahrbahn für die Ausführung der Arbeiten vom Bauherrn gemietet werden muss. Dieser Umstand verlangt von allen Beteiligten grosse Termindisziplin, Flexibilität und vielmals auch einen aussergewöhnlichen Arbeitseinsatz.

Für den Beitrag

Daniel Delacroix
Daniel Delacroix, TECTON Spezialbau

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