Industrieböden der TECTON AG Pfäffikon

TECTON-Spezialbau

Die Schellenberg Druck AG in Pfäffikon gehört zu den führenden Druckereien in der Schweiz. Gegründet wurde das Unternehmen 1957 von Herrn Oskar Schellenberg. Über Jahre hinweg wurden jeweils grosse Summen in die Renovationen und Umbauten investiert. lm Herbst 2002 stand die Renovation der Abteilung Druckvorstufe an. Die Druckvorstufe ist dafür verantwortlich, dass alle Druckaufträge digital einwandfrei in die Druckmaschinen gelangen.

Schellenberg AG, Pfäffikon
Schellenberg AG, Pfäffikon: 5-Farbdruckmaschine für Format A3

Als neuen Bodenbelag für diesen Bereich von ca. 1000 m2 wählte Herr Schellenberg einen lndustrieboden des Systems Conifloor U auf den bestehenden Holzzementbelag. Für die Ausführung der Arbeiten schenkte er der TECTON AG Pfäffikon das Vertrauen. Unter erschwerten Verhältnissen, der Betriebsablauf durfte nicht behindert werden, wurden dieersten Etappen im Herbst 2002 ausgeführt. Sehr professionell wurden der ganze Arbeitsablauf sowie die Koordination der Handwerker, ohne externe Bauleitung, durch den Leiter des technischen Betriebes der Schellenberg Druck AG, Herrn Tanner, durchgeführt.

Schellenberg AG, Pfäffikon
Schellenberg AG, Pfäffikon: Papierlager

Infolge der grossen Zufriedenheit mit den reibungslosen und qualitativ hoch stehend ausgeführten Arbeiten der TECTON AG, Pfäffikon, erhielten wir im November 2002 weitere Aufträge, die bis Mitte des Jahres 2003 zu erledigen sind. Diese umfassen die Bodenbeläge im UG (Anlieferung und Lager) sowie verschiedene Flächen in der Produktion. Von anfänglich 1000 m2 erhöht sich die gesamte Fläche auf 3’700 m2.

Aufgrund der guten Eigenschaften des Systems Conifloor U kommt dies nun auch in der Produktionsabteilung zur Anwendung, in der die Belastungen des Bodenbelages sehr hoch sind. Die 10-Farben-Druckmaschine wiegt auf 17 m Länge 70’000 kg. Da die alten Bodenbeläge zum Teil sehr uneben sind und für die neuen Druckmaschinen, die eine Standgenauigkeit von ± 2,5 mm auf 23 m tolerieren, ist ein absolut ebener Untergrund notwendig. Daher wurde im Bereich der Maschinen der Holzzementbelag bis auf den Beton abgefräst. Weiter wurde auch der stellenweise vorhandene PMMA-Belag entfernt. Um diese ausgebrochenen Stellen topfeben auszuegalisieren, wählten wir ein neuartiges System der SIKA Schweiz AG, den Sikafloor-Level, ein selbstnivellierender zementöser Ausgleichsmörtel, welcher in einer Schichtstärke von 5 bis 25 mm eingebracht werden kann. Die wesentlichen Vorteile dieses Systems sind:

  • selbstverlaufend
  • pumpbar
  • Unebenheiten ausgleichend
  • schnelle Aushärtung (begehbar nach 4 Stunden bei 20°C)
  • einkomponentig optimaler Untergrund für nachafolgende Kunstharzbodenbeläge
  • kostengünstig

Die bestehenden Holzzementbeläge im nicht unterkellerten EG waren in einem so schlechten Zustand, dass sie zum Teil restlos entfernt werden mussten. Dies geschah durch die Mitarbeiter der Schellenberg Druck AG. Als Ausgleichsschicht und Reprofilierung kam der Sikafloor-83 Epocem mit der entsprechenden Grundierung zum Einsatz. Er hat den grossen Vorteil, dass die Restfeuchtigkeit nach 24 Stunden Wartezeit kleiner als 4% ist. Eine der Wichtigsten Eckdaten, die im Beschichtungssektor zu beachten sind.

Somit konnte der gesamte Bodenaufbau auf ein Minimum an Zeit beschränkt werden.

Die TECTON AG Pfäffikon möchte sich an dieser Stelle nochmals bei Herrn Schellenberg für den geschätzten Auftrag sowie bei Herrn Tanner für die Betreuung und die Organisation bestens bedanken.


Für den Beitrag

Remo Polsini
Remo Polsini, TECTON Pfäffikon

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