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TECTON fördert und begleitet junge Talente. Diese Saison sind wir mit der passionierten Rennfahrerin Jasmin Preisig unterwegs. Jasmin wurde am 17. Juli1992 geboren und ist in Schwellbrunn (Appenzell Ausserrhoden) wohnhaft.
Sie fährt mit ihrem Opel Astra TCR in der ADAC TCR Germany. Mit Spannung verfolgen wir die Rennsaison.
Gaststart im tschechischen Eset-v4 Cup – Red Bull Ring (AUT), 18. und 19. Mai 2018, Rennbericht von Jasmin Preisig
Mein Team und ich wurden angefragt, ob wir mit einem Gaststart am tschechischen Eset-v4 Cup teilnehmen möchten. Da wir dies als optimales Training für die bevorstehenden ADAC TCR Germany Rennen am Red Bull Ring von Mitte Juni sahen, sagten wir spontan zu.
Der tschechische Eset-v4 Cup besteht aus einem Feld von diversen Rennfahrzeugen, welche alle über 2’000 ccm Leistung haben. Es starteten an diesem Wochenende ca. 30 Fahrzeuge, darunter 7 TCR Autos. Wie bei den VLN-Langstreckenrennen, startet das gesamte Feld zusammen, die einzelnen Kategorien werden jedoch separat gewertet.
Am Donnerstag konnten wir bei relativ bedecktem und kühlem, aber mehrheitlich trockenem Wetter unsere freien Trainings absolvieren. Am Freitag-Morgen fand dann das 1. Zeitfahren (für die Startaufstellung in Rennen 1 vom Freitag-Nachmittag) statt. Mit wenig Rückstand auf die beiden Vordermänner belegte ich Rang 3 in der TCR-Wertung. Nach dem Mittag fand dann das 2. Zeitfahren (für die Startaufstellung in Rennen 2 vom Samstag) statt, bei welchem ich leider keine gute Runde herausfahren konnte, da die Session durch eine Rot-Phase unterbrochen wurde. Resultat: Rang 4.
Um 15:30 Uhr fand das erste Rennen statt. Gleich am Start überholte ich einen Konkurrenten und konnte den herausgefahrenen 2. Rang bis ins Ziel halten….! Wuhuuu – Podestplatz & Auto ganz!!
Am Samstag Mittag fand das zweite Rennen statt. Aufgrund des schlechten Qualy’s musste ich hinter einem GT3 Fahrzeug (BMW M6) starten.
Normalerweise müsste dieses Fahrzeug viiiiel schneller sein… In den ersten zwei Runden wurde ich extrem von diesem BMW aufgehalten, da es enorm schwierig war, ein Fahrzeug mit viel mehr Leistung zu überholen – war ich doch in den Kurven „schneller“, auf den geraden Streckenabschnitten musste ich ihn (mit seinen vielen PS) wieder ziehen lassen – und als ich es dann endlich geschafft hatte, ihn hinter mir zu lassen, waren die ersten drei TCR -Fahrzeuge schon viel zu weit weg, sodass ich nur noch meinen 4. Rang verteidigen und diesen in‘s Ziel fahren konnte.
Im Nachhinein erhielten wir die Info, dass bei dieser Meisterschaft nicht alle TCR die gleichen Reifenmarken fahren müssen / gefahren sind. Somit war einiges klar… 😉 Ich war aber mit dem Wochenende sehr zufrieden, hatte ich doch so nicht nur ein normales Training, sondern ein richtig gutes Renn-Training absolvieren können!
Nun freue ich mich auf den 08. – 10. Juni 2018 wenn es wieder heisst: Rocken wir den Bullen! 🙂
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