Radio RaBe – Radio Moderator

Interview

Radio RaBe - Radio Moderator
Radio RaBe

Wo steht die TECTON Gruppe heute bei der Umsetzung Ihrer Zielsetzungen als Finanzchef ? Das Rechnungswesen haben wir vereinfacht und finanziell steht die TECTON Gruppe sehr gut da. Für die Entwicklung und Einführung ailer Führungs­instrumente haben wir uns eine Frist von drei Jahren gesetzt, 2/3 wurden bereits erreicht. Mit der Einführung des Rechnungswesen-Standards Swiss GAAP FER werden wir die wesentlichen Entwicklungs­schritte abgeschlossen haben. Im 2010 werden wir die Systeme noch verfeinern. Die TECTON Gruppe wird im kaufmännischen Bereich ein Niveau erreicht haben, dass sich mit börsenkotierten Gesellschaften ver­gleichen lässt.

Als Vorgesetzter sind Sie auch Vermittler zwischen dem kauf­männischen Bereich und der Geschäftsleitung bzw. den Bauführern. Ist dies nicht manchmal ein schwieriger Spagat? Es herrscht eine grosse Bereitschaft zur Diskussion innerhalb der TECTON-Gruppe. Solange diese konstruktive Dis­kussionskultur ge­fördert wird, sind Lösungs­findungen nie problematisch. Der kauf­männische Bereich hat ein sehr gutes Team mit motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bereit sind, sich stetig weiterzuentwickeln. Die Unter­stützung und Wertschätzung der Geschäfts- und Bauführung sind dabei eine grosse Hilfe. Wir versuchen unsere Ziele gemeinsam zu erreichen und dabei ist es wichtig, dass sich jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin in der TECTON Gruppe wohl fühlt.

Radio RaBe - Radio Moderator
Walter „Walä“ Martini, moderiert zusammen mit Michael „Indi“ Indermühle die Sendung Groovэxpress auf Radio Bern RaBe, jeden Dienstagabend von 21 bis 22 Uhr.

Sie wohnen im Kanton Bern und Ihr Arbeitsweg führt Sie in den Kanton Aargau. Wann könnte es Ihnen schwer fallen, am Morgen aufzustehen und den langen Arbeitsweg in Angriff zu nehmen? Es fällt mir nicht schwer, am Morgen aufzustehen. Die Arbeit ist für mich Motivation genug. Solange mir die Arbeit Spass macht, ist der Arbeitsweg kein Thema. Die dezentrale Struktur der TECTON-Gruppe erfordert die Bereitschaft zur Mobilität, ich stehe voll hinter dieser Philosophie.

Wie entspannen Sie sich nach einem langen Arbeitstag? Mit Musik. Es fängt schon auf der Heimfahrt im Auto an. Musik kann bewegen. Sie kann uns beeinflussen und berühren. Musik kann dich entspannen und beruhigen. Und sie kann dich beleben, wenn du einen anstrengenden Tag hattest.

Seit wann ist die Musik ein wichtiger Teil in Ihrem Leben? Die Musik begleitet mich seit meiner Schulzeit. Damals habe ich einen Grossteil meines Taschengeldes für Schallplatten ausgegeben und auch dıe ersten Partys organisiert. Die Musik hat mich schon immer fasziniert. Ihre Geschichte, ihre Stilrichtungen, ihre Rhythmen und ihre Trends. Meine Erinnerungen sind fast immer mit Musikstücken verbunden. Ich nehme Töne und Melodien viel bewusster wahr, als Bilder und Visuelles.

Sie moderieren beim Berner Kulturradio (RaBe Bern) eine Musiksendung. Wie kommt man zu einem so ungewöhnlichen Hobby? Mein jetziger Co-Moderator hatte mir eine E-Mail geschrieben und mich für ein Interview zur Musik der 70-er/80-er Jahre eingeladen. Ein gemeinsamer Bekannter, der mich noch aus meiner Zeit als DJ kannte, hatte ihm meine Adresse gegeben. Nach einem zweiten Gastauftritt hat er mich gefragt, ob ich die Sendung nicht gemeinsam mit ihm moderieren möchte.

Wie lange moderieren Sie diese Sendung schon? Seit einem Jahr. Radio RaBe ist ein Kultursender, Die meisten Arbeiten werden dort ehrenamtlich erledigt. Das bedeutet auch, dass man vollkommene Freiheit in der Gestaltung und Moderation der einzelnen Sendungen hat. Die Arbeit ist sehr spannend, da ich oft mit sehr jungen Menschen zu tun habe, sowie mit den unterschiedlichsten Meinungen und Lebens­philosophien. Die Moderation bei RaBe ist für mich ein willkommener Ausgleich zu meinem beruflichen Umfeld im Finanzsektor.

Die Vorbereitung und der Ablauf einer guten Sendung braucht Planung. Wie sieht diese aus? Eine detaillierte Planung machen wir eigentlich nicht. Wir legen das Schwerpunktthema der jeweiligen Sendung frühzeitig fest und besprechen dann am Vortag die Auswahl der Lieder, sowie den groben Ablauf. Dadurch sind wir sehr flexibel was den Ablauf anbelangt und können auch kurzfristig noch Änderungen und Ergänzungen einbauen.

Zu den Sendungen sind auch Gäste eingeladen. Was sind die Voraussetzungen, um eingeladen zu werden? Es sind keine besonderen Voraussetzungen nötig. Wir freuen uns immer, wenn unsere Sendung Spass macht und wir Besuch erhalten. Natürlich ist es toll, wenn unser Besuch auch eine Beziehung zur Musik hat und uns davon erzählen kann. So hatten wir schon einen Musikprofessor zu Gast, aber auch eine junge Lady aus Kanada, die uns von der Club-Szene auf der anderen Seite des Ozeans erzählt hat. Leser der TECTONEWS sind natürlich auch herzlich willkommen, sei es als Besucher oder als Hörer.

Wie steht Ihre Familie zu diesem Moderatorenjob? Für meine Familie ist dies nichts Besonderes. Sie kennt mich nicht anders. Ich habe mich schon immer mit Musikprojekten befasst. Zudem ist Musik bei uns ein wichtiges Thema, befassen sich doch alle Familienmitglieder in unterschiedlichster Form damit.

Wird es in der TECTON in Zukunft auch Musik-Events geben? Dies ist eine Frage, die durch unseren lnvestor beantwortet werden müsste. Wenn wir damit eine überdurchschnittliche Rendite erzielen würden, könnte man das Gespräch sicherlich aufnehmen.

Herr Martini, wir danken Ihnen für das interessante Interview und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg.

Für den Beitrag

Alice Telli und Manuela Caruso

Die neusten Beiträge

Kommentar verfassen