| TECTON-Spezialbau |
Unsere Firma hat sich in den letzten Jahren gezielt auf die Sanierung historischer Gebäude und Mauerwerke spezialisiert. Dabei konzentrieren wir uns vor allem auf folgende Arbeitsgattungen: Rissinjektionen, Mauerentfeuchtungen und -verfestigungen sowie die Anwendung von Spezialputzen. Nachfolgend stellen wir Ihnen zwei Objekte vor, bei denen wir dieses Jahr unter anderem unser Können unter Beweis stellen durften.
Bei beiden Objekten war das Architekturbüro Paul Arnold, Sempach, verantwortlich für Planung und Bauleitung der Arbeiten. Das Büro ist auf die Sanierung historischer Bauwerke spezialisiert. An dieser Stelle möchten wir uns bei Herrn Arnold für die reibungslose und angenehme Zusammenarbeit bedanken.
Benediktinerkloster Engelberg
Die heutige Klosteranlage entstand 1730 nach dem verheerenden Dorf- und Klosterbrand von 1728. Während die Aussenfassaden des Klosters vor Jahren renoviert worden sind, harren Innenhof und Ostseite noch der Erneuerung. Diesen Sommer wurden nun die Fassaden des Ostrisaliten saniert. Diese wurden schon in früheren Jahren durch die Gewölbe der dahinterliegenden Bibliothek nach aussen gedrückt. Damals versuchte man, diese Schubkräfte mittels Zugstangen aufzufangen, und die Ostfassade dadurch an der Klosterkirche apzuhängen.
Kloster Engelberg
Die nach aussen geschobene Fassade war stark zerrissen. lm lnnenbereich (Bibliothek) lagen die Risse hinter den Gestellen, in denen sich historisch wertvolle Bilder befinden. Nach gemeinsamer Beurteilung des Schadenbildes mit Architekt Arnold entschied man sich für eine Rissverfüllung mittels Feinstzementinjektionen. Die Ausführung war doppelt schwierig, da einerseits der bestehende alte Fassadenputz aus denkmalpflegerischer Sicht erhalten bleiben musste, und andererseits in den Bibliotheksräumlichkeiten auf keinen Fall Staub anfallen durfte. Mittels leistungsfähigen Entstaubungsanlagen und Staubwänden wurden die wertvollen Bilder bestens geschützt.
Kapelle St. Katharina Ebersecken
Die heutige Kapelle steht an der Stelle der ehemaligen Kirche des Zisterzienserinnenklosters. lhr gesamtes Mauerwerk besteht aus sauber bearbeiteten Tuffsteinen der 1707 abgetragenen Klosterkirche. Eine umfassende Renovation fand 1887 statt. Bei der heutigen Renovation konnten die Bereiche des Chores und Schiffes epochenecht erhalten werden. Setzungen von verschiedenen Fundamentlagern der ursprünglichen Klosterfundamente sind die Ursache für die zahlreichen Risse im Mauerwerk der Kapelle. Das Zusammenspiel von Feuchtigkeit und Salzen verursachte zusätzlich beträchtliche Schäden im Mauerwerkgefüge und führte zu Putzablösungen. Zur Sanierung dieser Schäden haben wir verfestigende und verfüllende Injektionen angewandt. Dies mit dem Ziel, das Mauerwerk im Bereich der Risse statisch zu verstärken und zu schliessen. Mittels speziellen Zementsuspensionen auf der Basis von Feinstzementen wurden Hohlstellen und Risse im Niederdruckverfahren verpresst.
Für den Bericht
Quelle: tectonews 1997/10
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